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Fragestunde für den Zossenblogger

Die Betreiber einer Website, die sich aktuell offensichtlich mit Zossen als Themenschwerpunkt beschäftigt, sind nun wohl auch auf den Zossen-Blog gestoßen und stellten mir hierzu ein paar Fragen, die ich auch beantwortete. Hier stelle ich mal das gesamte Interview vor.

Sehr geehrter Herr XY [..]

zu 1.) welche Voraussetzungen müssen durch User erfüllt werden, um Kommentare zu Artikeln auf zossen-blog.de veröffentlichen zu können?

Antwort: Diese User müssen einen internetfähigen PC bedienen, einen aktuellen Webbrowser benutzen und die für Kommentare vorgesehenen Felder möglichst vollständig und vor allen Dingen möglichst wahrheitsgetreu ausfüllen. Insbesondere bei Erstkommentaren eines Users (der nicht oder erst neu registriert ist) ist eine Erreichbarkeit per Email- unter der von ihm/ihr angegebenen Emailadresse bei inzwischen eingeführten Stichprobenkontrollen – notwendig. Die Personen an sich müssen keine weiteren Voraussetzungen erfüllen.

zu 2.) trifft es zu, dass zossen-blog.de sich einer konkret politischen Gruppierung entsprechend orientierend in der Berichterstattung unterwirft?

Antwort: Auch wenn ich als Hauptblogger des Zossen-Blogs nicht weiß, wie Sie zu dieser Behauptung/Vermutung kommen, so ist die einzige Grundlage, oder Orientierung, die eigene Meinung (wie in Weblogs üblich) des jeweiligen Verfassers von den entsprechend gekennzeichneten Beiträgen, mit der Bemühung zu größtmöglicher Sachlichkeit bei der Formulierung. Dies gilt insbesondere seit der Neuorientierung.

zu 3.) wird ein User, dessen Beiträge nicht veröffentlicht werden, über die Gründe der Nichtveröffentlichung informiert und entsprechend benachrichtigt?

Antwort: Nein, in der Regel nicht. Da in der Hauptsache die Nichtveröffentlichung durch einen Spam-Roboter vorgenommen wird und die Verfasser meist auch nicht per Mail erreichbar sind, wird darauf verzichtet, von Redaktionsseite einen Kontaktversuch zu unternehmen. Bisher gab es auch noch nie (!) Nachfragen, warum dieses oder jede Kommentar nicht veröffentlicht wurde. In so einem Fall könnte die Redaktion durchaus geneigt sein, darüber Auskunft zu geben. Aber wie gesagt: Es hat noch niemanden interessiert.

zu 4.) nach welchen Kriterien werden Beiträge von Usern bewertet und gegebenenfalls von der Veröffentlichung ausgeschlossen?

Antwort: Beiträge selbst können von registrierten Usern gar nicht verfasst werden, sondern lediglich Kommentare. Die Beiträge des Zossen-Blogs werden ausschließlich von den (momentan drei) Redaktionsmitgliedern verfasst, wobei sie sich zuweilen auch veröffentlichte oder zugesandte Pressemitteilungen zu Eigen machen, wenn diese für relevant gehalten werden und es zeitlich bewältigt wird.

zu 5.) gibt es zwischen den/dem redaktionell Verantwortlichen eine konkrete Verbindung / Mitgliedschaft zu einer politischen Gruppierung?

Antwort: Da es ein Persönlichkeitsrecht ist, über eigene politische Aktivitäten Auskunft zu geben oder nicht, kann ich (Martin) nur für mich sprechen. Ich selbst gehöre keiner politischen Vereinigung (mehr) aktiv an. Bis Sommer vergangenen Jahres versuchte ich mich bei den Freien Wählern zu engagieren. Dieses Vorhaben wurde dann aber beendet, wie in meinem persönlichen Blog hier nachzulesen ist.

zu 6.) trifft es zu, dass das Internetforum zossen-blog.de dem ensprechend zu Frage 2 und 5 einer Zensur unterzogen wird?

Antwort: Generell beantworte ich die Frage nach Zensur im Zossen-Blog mit NEIN, wie bereits gestern am Telefon. Allerdings ist dabei immer zu berücksichtigen, dass zum einen technische Hürden (Spam-Filter) eingebaut sind, die einen Teil der täglichen Kommentarversuche von vorn herein eliminieren. Zudem ist ein Blog und auch ein Forum (das Zossen-Blog.de übrigens NICHT ist) grundsätzlich dem geltenden Recht unterworfen, das den rechtlich Verantwortlichen – in dem Fall also mich – auch für Beiträge dritter Personen in Anspruch nimmt. Deshalb kommt es durchaus vor, dass Kommentare von Dritten „entschärft“ werden, wenn einzelne Worte zu rechtlichem Zweifel führen. Aktuellstes Beispiel ist die Nennung von Namen in einem Kommentar, wo es um den Brandfall im sog. „Haus der Demokratie“ ging. Hier geht der Datenschutz vor.
Sollte eine so einfache „Korrektur“ nicht möglich sein, da dadurch evtl. der gesamte Sinn verfälscht oder verloren geht, entscheidet sich der bearbeitende Redakteur dann dazu, Kommentare gar nicht zuzulassen. Hier gilt: In Dubio contra reo, im Zweifel gegen den Kommentator, da wir selbst keine Rechtsanwälte beschäftigen (wollen). Da es sich bei www.Zossen-Blog.de um ein privates Blog-Projekt handelt, wird es auch genau so betreut.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Mit freundlichem Gruß

Martin Lindstedt
Blogmaster bei Zossen-Blog.de

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