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Damit wir es auch (besser) verstehen

Oh welch Wunder, frohlockt die Presse derzeit über eine Entscheidung der Deutschen Bahn AG. Der „Service Point“ soll fortan wieder „Auskunft“ heißen und „Kiss-and-Ride“ wird es mit der Bezeichnung wohl auch nicht mehr geben. Die Bahn – deren ehem. Vorsitzender H. Mehdorn noch 2007 mit dem Titel „Sprachpanscher des Jahres“ ausgezeichnet wurde, will einen Großteil der im Unternehmens-Alltag verwendeten Anglizismen wieder abschaffen und durch deutsche Begriffe bzw. Namen ersetzen.

Diese Entscheidung – bei der Bahnchef Grube wohl federführend war – erntet gegenwärtig in der Pressewelt breite Zustimmung und Enthusiasmus. Nicht zuletzt dadurch, wie die Welt in einem Beitrag berichtet, dass ein BBC Reporter sich über die vielen englischen Begriffe amüsiert und gewundert hat, als er eine Bahnfahrt durch Deutschland gemacht hatte.

„Ich war auf einer deutschen Bahnstation. Ich sage zwar „deutsch“, aber wenn die Würstchenstände und die Bretzelbuden nicht gewesen wären, hätte ich wohl geglaubt, ich wäre bei British Rail, nicht der Deutschen Bahn.“

.. zitiert ihn das Nachrichtenportal

Ich bin mal gespannt, ob sie diese Veränderungen durchziehen und ob andere Unternehmen – und Institutionen – nachziehen. Das Schlechteste wäre solch ein Fall sicherlich nicht..

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